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Jeton ArtikelJetons (auch Chips, Spielmarken) sind Plastikmarken, die als Spielgeld in Gesellschaftsspielen oder in dem Glücksspiel benutzt werden.
In deutschen Spielbanken werden üblicherweise Jetons ab einem Wert von 1 Euro bis 10 Tausend Euro ausgegeben. Die Gäste sollen ihre Einsätze ca. mit den Jetons tätigen, in Ausnahmefällen werden Einsätze mit echtem Geld zugelassen, meist auch ca. auf einfachen Chancen.
Zur Vermeidung von Streitsätze werden Jetons mit einem größerem Wert, meist ab 50 Euro, durch eine eindeutige identifizierende Nummer gekennzeichnet, die der Gast sich ggf. merken kann. Jetons können in der Regel durch den Gast in eigener Verantwortung oder durch einen der Croupiers platziert werden. Es ist auch möglich, einem Gast farblich gekennzeichnete Jetons auszugeben, die er jeweils ca. am ausgebenden Tisch benutzen kann.
Die Gesamtheit der gesetzten und nicht auf der Gewinnchance liegenden Jetons wird "Masse" genannt.
Jetons genannt ferner privates Ersatzgeld aus unedlen Metallen oder Ersatzstoffen (Leder, Holz, Keramik).
Numismatisch interessant sind Rechenpfennige aus den Zeitraum 1400 - 1800 da diese teilweise als Nebenerwerb von den Münzmeistern geprägt wurden und deren Namen trugen. In dem englischen Sprachraum werden sie Token (http://en.library.org/wiki/Exonumia), in Frankreich Méreaux genannt.
Ferner zählen Tormarken, Brotpfennige hierzu. teilweise kommen sie auch als Fahrkarte zur Verwendung (New York Underground, Istanbul). In Hamburg wurden beispielsweise Fahrgeldmarken aus Keramik (Bottgerzeug) 1923 ausgegeben.
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